EK 14
Einführungskurs 14 erfolgreiche Ausbildung
der neuen Atemschutzgeräteträger für den unteren Kantonsteil
«Atemschutzgeräteträger in der Feuerwehr sind keine Rambos oder Übermenschen, aber sie haben Respekt vor dem Feuer und daraus entstehenden Atemgiften.» Mit diesen Worten eröffnete Kursleiter Hptm Alessandro Klaiber die jeweiligen Einführungskurse EK 14 am 16. und 23. April 2004 pünktlich um 07.15 Uhr. Total 56 junge, motivierte Feuerwehrangehörige lauschten den Ausführungen und setzten sich danach einen ganzen Tag mit der für sie neuen Materie auseinander.
Mit zwei theoretischen und fünf praktischen Lektionen wurde den angehenden Atemschutzgeräteträgern der Umgang mit den Gerätschaften und deren Anwendung beigebracht. 6 Klassenlehrer, aus den Reihen der umliegenden Ortsfeuerwehren rekrutiert, und 10 Helfer aus der Stützpunktfeuerwehr waren verantwortlich, dass allen Auszubildenden mit den richtigen Mitteln das richtige Know-how vermittelt wurde. Immer den Ernst der Sache vor Augen gab es aber auch manche Gelegenheit für eher unterhaltsame Einlagen. Insbesondere für Beobachter und Gäste, wenn bei Rettungsübungen und systematischem Absuchen in den grossen, heute leer stehenden Räumen im ersten Anlauf eher «herumgeirrt» wurde.
Die Atemschutzgeräteträgerinnen und der Atemschutzgeräteträger zeichnen sich aus durch eine gesunde Konstitution und Einstellung sowie eine psychische Belastbarkeit. Sie sind heute weit mehr als nur «Front-Feuerwehrleute». Neben der soliden Ausbildung gehörten eben auch regelmässiges Training und Reflektion des eigenen Verhaltens dazu. So wurden denn die körperliche Konstitution und der Teamgeist bereits beim Angewöhnungsmarsch durch Schönenwerd und über die Bally Tanks herausgefordert.
Auch der anschliessende «Gänsemarsch» durch die komplett mit Rauch gefüllten alten Zivilschutzanlagen liess den Puls des einen oder anderen höher gehen. Erst dieses Erlebnis zeigte den Atemschützern, was in einem Ernstfall auf sie zukommen könnte. «Atemschutz ist Teamarbeit!» Auch diesen Satz erwähnte der Kursleiter mehrmals. Ihm wurde während des ganzen Tages und auch in den wenigen Pausen kameradschaftlich Folge geleistet. Die angeregten Gespräche zeugten von einem intensiven kameradschaftlichen Austausch.
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