EK 14 2004

in
24 April 2004

Neue Atemschutzgeräteträger für den unteren Kantonsteil erfolgreich ausgebildet

 

«Atemschutzgeräteträger in der Feuerwehr sind keine Rambos oder Über-

 

menschen, aber sie haben Respekt vor dem Feuer und daraus entstehenden

 

Atemgiften.» Mit diesen Worten eröffnete Kursleiter Hptm Sandro Klaiber den

 

Einführungskurs EK 14 am 24. April 2004 pünktlich um 07.30 Uhr. Dreissig

 

junge, motivierte Feuerwehrangehörige lauschten den Ausführungen und

 

setzten sich danach einen ganzen Tag mit der für sie neuen Materie aus-

 

einander.

 

Mit zwei theoretischen und fünf praktischen Lektionen wurde den angehenden

 

Atemschutzgeräteträgern der Umgang mit den Gerätschaften und deren An-

 

wendung beigebracht. 6 Klassenlehrer, aus den Reihen der umliegenden Orts-

 

feuerwehren rekrutiert, und 15 Helfer aus der Stützpunktfeuerwehr waren

 

verantwortlich, dass allen Auszubildenden mit den richtigen Mitteln das richtige

 

Know-how vermittelt wurde. Immer den Ernst der Sache vor Augen gab es

 

aber auch manche Gelegenheit für eher unterhaltsame Einlagen. Insbesondere

 

für Beobachter und Gäste, wenn bei Rettungsübungen und systematischem

 

Absuchen in den grossen, heute leer stehenden Räumen im ersten Anlauf eher

 

«herumgeirrt» wurde.

 

Der Atemschutzgeräteträger (heute gehören erfreulicherweise auch sehr viele

 

Frauen dazu), zeichnet sich aus durch eine gesunde Konstitution und Ein-

 

stellung sowie eine psychische Belastbarkeit. Sie sind heute weit mehr als nur

 

«Front-Feuerwehrleute». Neben der soliden Ausbildung gehörten eben auch regelmässiges Training und Reflektion des eigenen Verhaltens dazu. So

 

wurden denn die körperliche Konstitution und der Teamgeist bereits beim

 

Angewöhnungsmarsch durch Schönenwerd und über die Bally-Tanks

 

herausgefordert.

 

Auch der anschliessende «Gänsemarsch» durch die komplett mit Rauch

 

gefüllten alten Zivilschutzanlagen liess den Puls des einen oder anderen höher

 

gehen. Erst dieses Erlebnis zeigte den Atemschützern, was in einem Ernstfall

 

auf sie zukommen könnte.

 

«Atemschutz ist Teamarbeit!» Auch diesen Satz erwähnte der Kursleiter

 

mehrmals. Ihm wurde während des ganzen Tages und auch in den wenigen

 

Pausen kameradschaftlich Folge geleistet. Die angeregten Gespräche zeugten

 

von einem intensiven kameradschaftlichen Austausch.