Ausbildungsweekend in Arosa
27 März 2010
Ausbildungswochenende in Arosa!
33 Jugendliche und 8 Begleiter der Jugendfeuerwehr Schönenwerd fuhren übers Wochenende nach Arosa! Auf dem Programm stand eine Einsatzübung mit Rettungen und Brandannahme beim Hotel Prätschli! Mehrere Personen mussten über Leitern gerettet werden. Mit dem Einsatz einer Motor - spritze wurden zwei Transportleitungen und drei Druckleitungen teilweise über die Leiter erstellt. Erschwerend kam Schnee und Eis dazu. Was diese Jungs und Mädels leisteten, war erstaunlich. Ein Passant bemerkte: Diese Jugendlichen sind ja Vorbilder für die Erwachsen!
Nach dem Retablieren und einer kurzen Pause fuhren alle mit der Weisshornbahn bis zur Mittelstation. Nach einem kurzen Fussmarsch erreichten sie, ein für die Jugendfeuerwehr vorbereitetes Lawinenfeld , wo sie von Urs Amstad und Werni Bircher vom SAC Arosa erwartet wurden. Sie konnten miterleben, was bei einem Lawinenabgang alles abläuft. Selber konnten alle mit dem Barifoxgerät arbeiten, das für die Suche von verschütteten Personen eingesetzt wird. Auch das Absuchen mittels Sondierstangen eines Lawinenfeldes wurde eins zu eins geübt!
Nach dieser beeindruckenden Übung hatten sich alle das Nachtessen (Spagetthiplausch) im Restaurant Brüggerstube redlich verdient !
Die anschliessende Schlittenfahrt ins Tal (Bei Nacht und mit Feuerwehrausrüstung) wurde zum krönenden Abschluss dieses Ausbildungstages. Als Belohnung wurde die Schlittenfahrt noch einmal wiederholt! Nun waren alle müde (dachten die Leiter) und gingen ins Bett! Doch gegen ein Uhr schliefen alle und auch die Leiter legten sich aufs Ohr!
Wie es sich für eine Feuerwehr gehört, sind alle immer einsatzbereit! Um zirka 2 Uhr ging der Feueralarm in dieser grossen Zivilschutzanlage los! Alle waren innert Sekunden hell wach. Einsatzleiter Lobi hatte alles im Griff und das einschlaffen konnte wieder von vorne beginnen! Was war passiert? Eine Gruppe unbelehrbarer hatten in einem andern Teil der Anlage geraucht und damit den Alarm ausgelöst!
Nach überstandener Nacht begaben wir uns ins Hotel Vetter zum Morgenessen. Nach der Mittagssuppe musste leider die Heimfahrt wieder unter die Räder genommen werden.
